Das Spurenelement: Kupfer – Essentiell für die Blutbildung

Der Mineralstoff ist unverzichtbar für den menschlichen Körper. Kupfer schützt Haare, Haut und kann die Fruchtbarkeit fördern. Zudem befindet sich Kupfer in 15 Eiweißen des Körpers. Laut Statistiken weist so gut wie jeder Mensch einen leichten Kupfermangel vor.

HINWEIS: Spreche immer erst mit Deinem Arzt bevor Du Nahrungsergänzungsmittel zu Dir nimmst.

Was ist Kupfer eigentlich?

Fast jede Zelle Deines Körpers enthält Spurenelemente von Kupfer. In Nahrungsergänzungen kommt es meist als Kupferzitrat, Kupferpicolinat, Kupferasparat vor.

Nahrungsmittel die Kupfer enthalten:

Muscheln, Vollkornprodukte (Nudeln, Brot, etc.), Samen, Bohnen, Leber und Nüsse

Wie wirkt Kupfer in Deinem Körper?

Insbesondere kann Kupfer an der Bildung von Kollagen, einem wichtigen Eiweißstoff, teilhaben und ist zuständig für gesunde Knochen; gesunde Haut und ein gesundes Bindegewebe. Kupfer hilft dem Körper das vorhandene Eisen besser zu nutzen und spielt eine große Rolle bei der Entwicklung von Roten-Blutkörperchen. Es hat eine positive Wirkung auf das Immunsystem und fördert die Fruchtbarkeit bei Frauen. Kupfer ist zudem an der Bildung von Melanin beteiligt, somit kräftigt es eine gleichbleibende Pigmentierung. Kupfer hilft bei der Herstellung vieler wichtiger Enzyme, darunter befindet ist auch eines der wirksamsten Antioxidantien unseres Körpers.

+ Vorbeugend

– Es kann Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck vorbeugen.

– Es kann vor angriffen von freien Radikalen schützen.

– Es kann Herz- und Krebserkrankungen vorbeugen.

– Es kann zudem den Cholesterinspiegel im gesunden Bereich halten.

– Es kann vor übermäßigem Knochenschwund schützen

Typische Verhältnisse für einen Kupfermangel!

  • Säuglinge, die nur mit Kuhmilch ernährt werden
  • bei einseitiger Ernährung sowie bei Malabsorption
  • bei starkem oxidativen Stress, z. B. durch Rauchen
  • bei Magen-Darm-Störungen (chronische Diarrhöen, Darmentzündungen)
  • bei Störungen im Immunsystem
  • bei der Therapie mit Penicillin (Magensäure-bindende Mittel)

Zu viel? Zu wenig? So richtig!

Zu viel?

Die Einnahme von 10 mg Kupfer kann zu sofortiger Übelkeit, Muskelschmerzen und Magenbeschwerden führen. Von Nahrungsmitteln allerdings gab es bis jetzt noch keine bekannten Vorfälle einer Kupfervergiftung.

Zu wenig?

Selbst ein leichter Mangel von Kupfer kann den schlechten LDL-Cholesterin steigern und den guten HDL-Cholesterin zu niedrig halten. Derartige Veränderungen können das Risiko von Herzerkrankungen steigern. Hat der Körper nicht genug Kupfer, treten viele verschiedene Symptome auf, wie zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, hoher Blutdruck, brüchiges oder entfärbtes Haar, Müdigkeit und Unfruchtbarkeit.

Kupfer als Antioxidans

Kupfer ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen, die vor Schäden durch freie Radikale schützen. Dies ist wichtig für ein gesundes Knochenwachstum, für die Gewährleistung der Eisenaufnahme durch die Nahrung und für die Bildung des Bindegewebes.

Wie nimmst Du Kupfer richtig ein?

Richtige Dosierung:

Ein guter wert den Du für Dich nehmen kannst, ist 1 mg Kupfer pro Tag. Nimmst Du allerdings ein Zinkpräparat, dann kannst man auch 2 mg Kupfer pro Tag zu Dir nehmen. Auch wenn Du Säure hemmende Produkte zu Dir nimmst, kannst Du zusätzlich Kupfer brauchen.

Richtige Einnahme:

Täglich 1mg Kupfer werden empfohlen. Magenreizungen werden verhindert, indem Du Kupfer immer zur selben Zeit zu Dir nimmst.

Nahrungsmittel die Kupfer liefern!

Vegan: Bohnen, Vollkornprodukte wie zum Beispiel Nudeln, Brot, Cornflakes oder Toast, Nüsse und Samen. Unter anderem Gemüse wie Erbsen, Rettich, Knoblauch, Pilze, Kartoffeln, Tomaten, Avocados und Artischocken. Zudem Obst wie Bananen und Pflaumen.

Zu den nicht veganen Nahrungsmitteln gehören Leber und Schalentiere wie zum Beispiel Austern, Hummern und Krabben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.